Johannes Hildebrandt Rechtsanwalt · Fachanwalt für Familienrecht · Dipl.-Päd. Univ.

Inobhutnahme

 

Bei einer Inobhutnahme (§ 42 SGB VIII) gelten besondere Regeln. Hier muss besonders genau hingeschaut werden, ob die gesetzlichen Vorgaben eingehalten wurden. Manchmal wird mit einer Inobhutnahme seitens des Jugendamtes das gerichtliche Verfahren umgangen. Die Folge ist, dass die Verfahrensrechte von Eltern und Kindern verletzt werden.


Daher eine Übersicht über unsere Angebote:

  • Vertretung von Eltern im familiengerichtlichen Verfahren nach §§ 1666, 1666a BGB (Kindeswohlgefährdung) einschließlich rechtlicher und fachlicher Überprüfung psychologischer/psychiatrischer Gutachten und einschließlich der Überprüfung des vorausgegangenen Hilfeverfahrens
  • Vertretung von Kindern und Jugendlichen als deren Verfahrensbevollmächtigter gem. § 158 Abs. 5 FamFG in Verfahren nach §§ 1666, 1666a BGB (als gewählter Anwalt des Kindes/des Jugendlichen bzw. Vertretung bei der Ausübung des Beschwerderechts nach § 60 FamFG)
  • Vertretung im familiengerichtlichen Verfahren (beispielsweise bei Pflichtwidrigkeiten des Amtsvormunds, § 1837 Abs. 2 BGB)
  • Rechtliche Stellungnahmen und (Kurz-)Gutachten in Kinderschutzverfahren zur Vorlage beim Familiengericht oder Oberlandesgericht, ohne dass die gesamte Vertretung übernommen wird
  • (Kurz-)Gutachten zu Fehlern der Hilfeplanung oder -gewährung, und zu formalen und inhaltlichen Fehlern von Jugendamtsberichten
  • Verwaltungsgerichtlicher Rechtschutz gegen Maßnahmen des Jugendamts, auch hinsichtlich der Kostenbeiträge (§ 91 SGB VIII)
  • Hilfe bei der Antragstellung im sozialrechtlichen Verfahren (Hilfen zur Erziehung einschließlich Hilfegewährung nach § 35a SGB VIII; dies ist wichtig vor allem bei Teilleistungsstörungen und Schulschwierigkeiten)
  • ggf. Teilnahme an Hilfeplangesprächen
  • Vermittlung von Hilfsangeboten in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt oder im Wege der Selbstbeschaffung
  • Geltendmachung zivilrechtlicher Schadensersatzansprüche, auch im Rahmen der Amtshaftung und / oder der Haftung des gerichtlichen Sachverständigen nach § 839a BGB
  • Beschwerdeverfahren zum Oberlandesgericht, auch Verfassungsbeschwerden zum Bundesverfassungsgericht
  • Nebenklagevertretung von Kindern, Jugendlichen, Heranwachsenden und Erwachsenen, welche Opfer von Verbrechen bzw. Vergehen geworden sind
  • Geltendmachung von Opferentschädigungsansprüchen
  • Vertretung von Vätern und Müttern in Sorgerechts- und Umgangsrechtsverfahren nach Trennung und/oder Scheidung

 

 

Kontakt

Rechtsanwalt Johannes Hildebrandt
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